07.10.26 –
München - Der erste Termin in München brachte Sabine Weigand nach Pasing. Dort setzte die Landeshauptstadt mit viel Herzblut in der ehemaligen Eggenfabrik das Center for Applied Skateboard Arts (CASA) um. Seit 2025 sind dort Skateboard- und BMX-Fahren, Inline-Skaten und Rolli-Treffs möglich.
Das Besondere: Der Indoor-Streetpark wurde in ein Industriedenkmal eingebaut. Die erhaltene Fabrikhalle der ehemaligen Münchner Eggenfabrik wurde 1909/1910 errichtet. 1913/1914 kamen weitere Fabrikbauten sowie ein Verwaltungsgebäude hinzu. Die ehemalige Fabrikhalle eignet sich wunderbar für den Freizeitsport und beeindruckt durch ihr feines, bis zum Boden reichendes Eisendachskelett.
Freizeitsportler sind begeistert
Das Projekt kommt sehr gut an. Ursprünglich war noch ein zweiter Bauabschnitt mit zeitgenössischem Anbau geplant.
Sabine Weigand wünschte der Anlage weiterhin viel Erfolg, “hoffentlich kommt der zweite Bauabschnitt noch zum Zug.”
In München-Allach besuchte Sabine Weigand anschließend das Diamalt-Gelände mit der Alten Suppenwürze. Wo einst Backhilfsmittel produziert wurden, waren über zwei Jahrzehnte Brache und Leerstand der Alltag. Die Stadt und einige Investoren änderten das schließlich, darunter die Optima-Aegidius-Firmengruppe. Tatkräftig und mit Liebe zum Detail konnten so die Hauptgebäude der ehemaligen Fabrik denkmalgerecht saniert werden. Dabei entstanden Büros, Co-Working-Spaces, eine Halle für ein sozialgefördertes Fahrradgeschäft und einiges mehr.
Ein gastronomisches Angebot soll noch folgen.
“Die Nutzung des Industriedenkmals hier in Allach kann als Vorbild dafür dienen, wie man alten Hallen neues Leben einhauchen kann”, sagte Sabine Weigand.
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