• Albrecht-Dürrer-Platz mit Pilatushaus
  • Herr Enderle, 1.Vorsitzender des Altstadtfreunde Nürnberg e.V. erklärt die Hintergründe des Pilatushauses
  • Pilatushaus unterhalb der Nürnberger Burg
  • Sicherungsmaßnahmen im inneren des Pilatushauses
  • Unterm Dach
  • Sgraffiti am Haus der Ludwig-Feuerbach-Str.6

Tourauftakt in Nürnberg

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10. Jul. 2020 –

Heute hatte ich den ersten Termin im Rahmen  meiner Denkmaltour 2020 - DenkMal grün. Den Tourprolog bildete eine Einladung von Verena Osgyan MdL nach Nürnberg.

Zunächst wurde Kunst am Bau aus der Nachkriegszeit thematisiert. Für öffentliche Gebäude galt die Regelung, dass 1 – 2 % der Bausumme für Kunst ausgegeben werden mussten. Einerseits sicherte das den Kunstschaffenden ein Einkommen in einer Zeit, in der für viele Menschen das Überleben wichtiger war, als kulturelle Dinge. Andererseits wurden dabei zeitgenössische Werke geschaffen, die die Architektur dieser Zeit prägten.

Beispielhaft dafür war das ehemalige Betriebsgebäude des Straßenbahndepots Maxfeld in der Ludwig-Feuerbach-Str. 6. Nach den Worten von Nikolaus Bencker (Untere Denkmalschutzbehörde der Stadt Nürnberg) sei es ein Dilemma, dass diese Werke nicht einzeln geschützt werden können. Die Gebäude in ihrer Gesamtheit seien in der Regel nicht denkmalwürdig, so dass bei Sanierungsarbeiten, insbesondere bei der Fassadendämmung, Reliefs, Wandmatereien oder Sgraffiti aufgrund mangelnder Wertschätzung für diesen Kunststil im Zeitgeist der 50er Jahre verschwinden.

Im zweiten Teil des Prologs führte Karl-Heinz Enderle (1. Vorsitzender der Altstadtfreunde Nürnberg e.V.) durch das seit 2008 leerstehende Pilatushaus. Das Gebäude mit der goldenen Figur des St.-Georg dominiert den Tiergärtnertorplatz und wird von den Altstadtfreunden saniert. Die Kostenschätzung beläuft sich auf etwa 3,8 Mio €. Die sechs Ebenen des markanten Fachwerkhauses sollen dann Gastronomie und Wohnungen beherbergen.

Ich freue mich sehr über dieses Projekt. „Ich bin sicher, dass die Altstadtfreunde dieses Metier beherrschen. Das konnten sie hinlänglich nachweisen, aktuell mit dem Gerberhaus in der Hinteren Ledergasse.“ „Etwas Besseres konnte Nürnberg nicht passieren“, ergänzt Verena Osgyan.

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