• Das Gasthaus zum Schwan steht direkt hinter dem Donaudeich.
  • Markus Aumer berichtet von der Historie des Ortes und des Gasthauses.
  • Die Besuchergruppe diskutiert im Innenhof das Kommunale Denkmalschutzkonzept und den weiteren Fahrplan.
  • Hauseigentümer Markus Aumer, Christian Rank (Grüne), Kreisrätin Maria Krieger und Sabine Weigand.

Tour 2021, Tag 10 - Kelheim

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19. Jul. 2021 –

Im Kelheimer Fischerdörfel wurde Sabine Weigand und ihr Team im alten Gasthaus zum Schwan vom Eigentümer Markus Aumer empfangen. Mit von der Partie waren 2. Bürgermeister Dennis Diermeier, die Vorsitzenden der Stadtratsfraktionen Ludwig Birkl (FW), Walter Siller (SPD) und Christian Rank (Grüne) sowie Kreisrätin Maria Krieger (Grüne).

Markus Aumer saniert derzeit das 1719 erbaute Gasthaus und will dort Wohnungen unterschiedlicher Größe und Zuschnitts schaffen. Das Ensemble Fischerdörfl sollte im Jahr 2016 aus der Denkmalliste gestrichen werden. Die Stadt Kelheim aber beschloss, den Ensemblestatus beizubehalten. Im Jahr 2018 forderte der Landesdenkmalrats daraufhin die Durchführung eines Kommunalen Denkmalkonzepts, das im Februar in Auftrag gegeben wurde. Innerhalb von sieben Monaten wurden die ersten beiden Module des KDK fertig gestellt. Allerdings wurde der Stadtrat noch nicht offiziell über das Ergebnis informiert und auch die Öffentlichkeit wurde bisher nicht über die Ergebnisse in Kenntnis gesetzt. Dies ist aber für September 2021 geplant. Derweil schreitet die Sanierung des Gasthauses voran, das auf die Kubatur von 1719 zurückgeführt werden soll. Es böte es sich an das Gebäude als Startobjekt für das Modul 3 des KDKs zu nutzen.

Besitzer Markus Aumer lobte die gute Zusammenarbeit mit dem Gebietsreferenten des Landesdenkmalamtes und hob hervor wie wichtig die Erstellung einer denkmalpflegerischen Voruntersuchung für derartige Objekte ist. Im Rahmen der Gespräche kam das Problem des Denkmalleerstands in den Ortszentren zur Sprache. Durch Erstellung eines Leerstandskatasters und die Sanierung in Ortszentren könnten die Ausweisung von Bauland an der Peripherie verhindert sparsamer ausfallen. „So stärkt man die Ortszentren und verhindert Flächenfraß“, so Sabine Weigand. Mit diversen Erleichterungen, wie zum Beispiel der flexiblen Handhabung der Stellplatzsatzung, könnte eine Kommune solche Sanierungsprojekte im Ortskern unterstützen.

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