• 2. Bürgermeister Hermann Schuch, Sabine Weigand, Ruth Halbritter (3. Bürgermeisterin), Tobias Lange (Gebietsreferent des BLfD für den Landkreis Neustadt/A.-Bad Windsheim), Uwe Kekeritz MdB a.D., Stadtratsmitglied Ulrike Streng und Heimatpfleger Georg Schöck.
  • Der Dachstuhl des Turms ist ein zimmermannsmäßiges Meisterwerk.

Denkmalschutztour 2022 - Uffenheim

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27. Jul. 2022 –

In Uffenheim stand der Heinrichsturm, gelegen an der nordwestlichen Ecke der ehemaligen Stadtbefestigung, im Mittelpunkt des Interesses. Eingeladen hatte die 3. Bürgermeisterin Ruth Halbritter und der Ortsverband der Grünen in Uffenheim. Am Ortstermin nahmen teil der 2. Bürgermeister Hermann Schuch, Tobias Lange (Gebietsreferent des BLfD für den Landkreis Neustadt/A.-Bad Windsheim), Hermann Popp und Armin Gackstetter (Untere Denkmalschutzbehörde), Heimatpfleger Georg Schöck, Uwe Kekeritz MdB a.D. und Stadtratsmitglied Ulrike Streng.

Der Heinrichsturm hat die erheblichen Zerstörungen im Zentrum von Uffenheim überstanden und ragt erstaunlich weit über das Stadtmauerviereck hinaus. Er steht seit langem leer und ist sanierungsbedürftig. Das Kaufgesuch eines Investors Anfang des Jahres wurde vom Stadtrat nach intensiver Diskussion abgelehnt, da das Sanierungskonzept nicht tragfähig erschien. Andererseits, so Schuch, ist die Stadt mit einer Komplettsanierung finanziell überfordert.

Bei der Besichtigung staunte Sabine Weigand über das Verließ im Kellergewölbe, zahlreiche kleine Räume mit individuellen Grundrissen, verteilt auf zwei Etagen und einen ungewöhnlichen Dachstuhl im Turm. „Der Turm ist Bestandteil der historischen Identität von Uffenheim. Gut, dass Sie den Verkauf abgelehnt haben“, so die Abgeordnete. Als mögliche Nutzung regte sie an, über eine Wohnung für Gäste der Stadt (Beispiel: Bürgerhaus in Schwabach) oder auf befristete Zeit für Künstler (Beispiel: Stadtschreiber in Abenberg) nachzudenken.

Armin Gackstetter hält die Bausubstanz für „absolut ok“. Eine Nutzung sollte möglichst wenig intensiv sein, damit Vorgaben des Brandschutzes und der Barrierefreiheit nicht in vollem Umfang umgesetzt werden müssen. Besonders wichtig sei ihm aber, dass die Landespolitik davon erfährt, dass es viele solche Denkmale in der Fläche gibt, weshalb er über diesen Ortstermin sehr erfreut sei.

Tobias Lange bezeichnete den Turm als „historisches Tafelsilber von Uffenheim“ und riet dazu, mit der gebotenen Gelassenheit ans Werk zu gehen. Der Turm ist im Bestand derzeit nicht gefährdet, daher könne man zielgerichtet, aber nicht übereilt nach einer tragfähigen Lösung suchen. Für die Erarbeitung einer Förderkulisse und die Mobilisierung von Zuschüssen ist es erfolgversprechender, wenn kein zeitlicher Druck vorhanden ist.

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