Berufseinstiegsbegleitung muss noch in diesem Herbst starten

Kultusministerium spart an der Zukunft der jungen Menschen

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03. May. 2022 –

Pressemitteilung:

Die Landtagsabgeordnete Dr. Sabine Weigand fordert: „Die Berufseinstiegsbegleitung für die bayerischen Schülerinnen und Schüler muss mit Beginn des Schuljahres 2022/2023 starten. Das Kultusminsterium spart an der falschen Stelle!“

„Ich halte es für geradezu unanständig, dass das Kultusministerium nur unter dem Druck der Oppositionsparteien im Landtag die Berufseinstiegsbegleitung für Schülerinnen und Schüler fortführt - und das nicht einmal sofort mit Beginn des Schuljahres 2022/2023, sondern erst ab dem kommenden Frühjahr“, sagt die Grüne Landtagsabgeordnete Dr. Sabine Weigand.

„Die Schülerinnen und Schüler haben ein Recht auf Unterstützung beim Übergang von der Schule zur Ausbildung. Die Berufseinstiegsbegleitung hat sich bewährt, und ich finde es untragbar, dass die Jugendlichen jetzt noch ein ganzes Jahr warten müssen, bis sie ihre Praktika in Betrieben beginnen können. Das ist unsinnig und schadet der bayerischen Wirtschaft, denn die Firmen suchen händeringend nach Auszubildenden und jeder Monat im Praktikum zählt – für die Betriebe und für die jungen Menschen“, ergänzt Weigand.

Völlig überraschend hatte das Kultusministerium mitgeteilt, dass die Berufseinstiegsbegleitung für benachteiligte Schülerinnen und Schülern im Schuljahr 2022/2023 doch weiterlaufen soll. Eine Mehrheit von CSU und Freien Wähler hatte zuvor im Landtag die Weiterführung des Programms abgelehnt. „Wir Grünen und die SPD hatten mehrfach gegen das Aus interveniert, letztlich mit Erfolg, doch jetzt muss die Maßnahme für 3500 Mädchen und Jungen auch im September beginnen und nicht erst im kommenden Jahr“, fordert Weigand.

Sie ergänzt mit Blick auf die Finanzierung der Berufseinstiegsbegleitung: „Dass die Finanzmittel dafür aus anderen Haushaltsposten abgezwackt werden, die Jugendliche mit pandemiebedingten Lernrückständen fördern und der Berufsorientierung dienen, ist ein weiteres Armutszeugnis für die bayerische Bildungspolitik. Kultusminister Michael Piazolo und damit die Freien Wähler nehmen den Jugendlichen in Bayern an anderer Stelle Geld weg. Das ist nicht hinnehmbar. Bei der Jugend zu sparen, ist Geiz an der falschen Stelle.“

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